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22.01.2011

so viele Dinge, die in meinem Kopf sind. So viele Dinge, die ich bereuhe.. und so viele Dinge, dich ich nicht verstehe...

Heute sind wir zum Abendessen bei Peters Eltern eingeladen. Ich bin jetzt seit längerem krank geschrieben und ich hoffe, dass das oder meine Arbeit nicht angesprochen wird. Ich weiß, dass sich das nicht vermeiden lässt. Igendwann werden sie nachhaken, warum ich permanent krank geschrieben bin. Ich habe Angst, wenn ich erzähle, dass ich unter Depressionen leide, dass sie das nicht verstehen. Und auch denken, dass ich bloß faul sei und kein bock hätte. Genau, wie es damals mit meiner Familie war.

Ich habe die Familie von Peter wirklich lieb und ich möchte nicht, dass die sich genauso von mir abwenden, wie es meine Familie getan hat...

22.1.11 15:56


21.01.2011

Heute bin ich mit Kopfschmerzen aufgewacht. Denn so ist das, wenn man sich in den schlaf geweint hat. Man hat fürchterliche Kopfschmerzen. Und genauso sieht man auch aus. Wie ein einziger Schmerz. Als ich in den Spiegel sah wollte ich gleich wieder wegschauen. Meine Augen waren völlig aufgequollen und rot-lila farbend.

ich schaute direkt auf mein Handy und schaute nach, ob Peter meine gestrige Nachricht beantwortet hatte... Ja.. das hatte er. Aber wieder einmal machte er mir nur Vorwürfe. Weil ich es nicht verstehen würde, was er meinte. Nein, ich verstehe ihn nicht oft. Zuglech fühle ich mich wieder zu blöd für diese Welt. Zu blöd um überhaupt was zu verstehen. Ich fragte mich, ob ich wirklich dümmer geworden sei. Bestimmt. Aber wovon? Wieso werde ich dümmer? weil ich nicht mehr zur schule gehe? oder weil ich mich einfach immer in seiner Anwesenheit dumm finde? Weil er mich nicht versteht. Oder ich ihn nicht und er sich daüber lächerlich macht. Ich war mal ein ziemlich kluges Mädchen. Ich habe mich oft über die dummheit anderer lustig gemacht. Doch ich habe nichs mehr zu lachen. Schon lange nicht mehr. Und es wird immer schlimmer. Und nur weil ich immer und immer wieder so angsteinflößende gedanken habe. Oder erinnerung an mein Leben, die mir die tränen in die augen schießen lassen, wenn ich darüber nachdenke, was alles passiert war.

 

Ich war also wach und verletzt durch seine nachricht. Jetzt stand ich da und ich wusste nicht, was ich tun soll. Was ihn zufriedener macht. Ich will, dass er mich liebt anstatt mir vorwürfe zu machen.  Ich suche im Internet nach der Telefonnummer der Schuldenberatung. Ich rief dort an, weil ich wissen wollte, ob ich vorab shcon einen Termin bekommen könnte. Im Februar steht meiner an. Doch das dauert alles so lange. Ich kann so viele Vorwürfe bis dahin nicht ertragen. Ich will ja was verändern. Auch wenn ich Angst davor habe die Konsequenzen für mein ganzen Leid zu tragen. Ich rief also an und tatsächlich: ich kann nächsten Dienstag zu Informationsveranstaltung gehen. Ein Platz ist freigeworden. Gut, dass ich meinen Mut zusammen genommen habe. Es ist nicht einfach irgendwo anzurufen und zu sagen: hey. ich bin 22 Jahre alt und hab ich den 4,5 Jahren fast 35.000€ schulden gemacht. Könnte auch mehr sien. ich weiß es nicht. Ich habe keinen Überblick mehr."

Was die Frau bloß gedacht hat? " Wieder so eine Hartz IV Göre"... aber das bin ich gar nicht. ich bin zwar auch nicht die vorbildliche angestellte, die man sich wünscht.. aber ich möchte da gerne hin kommen. in einem job, den ich mag. der mich fordert. bei dem ich das gefühl habe, dass ich gebraucht werde. nicht ersetzbar bin.

 

Aber anscheinend bin ich das für alle. Keiner sagt: hey..schön, dass ich dich habe. oder: ich bin froh, dass ich dich kennen gelernt habe.

Im gegenteil. Menschen, die ich liebte und immer noch liebe wendeten sich aus den verschiedensten Gründen von mir ab. Teilweise weiß ich nicht mal wieso. Teilweise liegt das schon so weit zurück, dass ich die Menschen selbst schon vergessen habe. Oder den Namen dieser.

 

Ich habe mir heute übelegt auf die Nachricht von meiner Mutter zu antworten. Aber dazu  bin ich noch nicht bereit. Ich würde ihr so gern alles sagen. Die Dinge, die ich mich nie traute ihr zu sagen. Und die DInge, die passiert sind, wo sie weggeschaut hat und ich sie dafür hasse, weil diese dinge mich zu dem gemacht haben, was ich nun bin. Oder ich will ihr sagen, dass ich sie trotz alle dem liebe, einfach weil sie meine mama ist. ich geb mir noch ein paar tage zeit um die richtigen worte zu finden, denke ich.

21.1.11 19:34





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